Zwischen Asien und Europa – Istanbul

Nach zwei intensiven Wochen im Iran verbrachte ich noch drei Tage in Istanbul, da ich dort ohnehin umsteigen musste und zudem wissen wollte, wie die Stadt nun auf mich wirkte, nachdem ich dort das letzte Mal vor etwa 14 Jahren gewesen war. An vieles konnte ich mich nicht mehr erinnern, sehr wohl jedoch an die Bosporusrundfahrt, die ich auch dieses Mal zusammen mit Judith unternahm, eine Freundin aus Berlin, mit der ich mich in Istanbul verabredet hatte. Wir machten relativ wenig Sightseeing an den üblichen Touristenorten, sondern waren eher außerhalb des Zentrums unterwegs, so z.B. im ehemals griechischen Stadtviertel Fener, das heute eher von der ärmeren, konservativeren Landbevölkerung aus Anatolien bewohnt wird. Zum anderen fuhren wir nördlich aus Istanbul heraus, besichtigten die osmanische Festungsanlage Rumeli Hisari und landeten schließlich am Strand des nördlichen Badeortes Kiliyos bzw. Kumköy. Im Zentrum selbst klapperten wir das Derwischmuseum, den Bazar und die sich daneben befindliche Moschee (bei der großen Moscheenanzahl in der Stadt habe ich leider vergessen in welcher wir waren 😉 ) ab und fuhren abends auf die asiatische Seite hinüber, um die einzigartige Stimmung im Stadtteil Kadiköy einzusaugen. Es war gar nicht so einfach immer die richtige Fähre zu erwischen zumal manche Stadtteile ähnliche Namen aufweisen! Mein Fazit: Drei Tage waren leider viel zu wenig, um wirklich in die Stadt einzutauchen und ich muss definitiv noch einmal wiederkommen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s