Zum ersten Mal in Kenia: Start in Malindi

Von Sansibar aus nahm ich die kenianische Billigairline „Fly540″ nach Mombasa, besuchte also zum ersten Mal Kenia! Von Mombasa aus nahm ich direkt ein Matatu, einen Minibus, ins 2 Stunden nördlicher gelegene Malindi, wo ich die Nacht verbringen sollte. Ich hatte vorab ein nettes kleines Hotel reserviert und lernte dort Sunday (ja, er heißt wirklich so!), einen Nigerianer, und seine kenianisch-äthiopische Freundin kennen, mit denen ich dann per Tuk-Tuk, einer kleinen Autorikscha, zur Meeres“promenade“ fuhr. Nun ja, es handelte sich um die Hauptflanier“meile“ dieser kleinen Stadt, an der sich die Restaurants aneinanderreihten. Wir landeten in einem, in dem ein Bildnis Vasco da Gamas, hing, denn dieser hatte 1498 in Malindi angelegt und ein Handelsabkommen mit den hiesigen Autoritäten geschlossen. In der Folgezeit sollte Malindi ein wichtiger Stützpunkt der Portugiesen zwischen Mosambik und Goa (Indien) werden, verlor aber später durch die Konkurrenz Mombasas an Bedeutung. Da Gama ließ damals einen Pfeiler aus Korallenstein (Vasco da Gama Pillar) errichten, den ich am nächsten Morgen kurz vor meiner Weiterreise nach Lamu noch besichtigte. Zudem hatten die Portugiesen eine kleine Kapelle errichtet, die ich ebenfalls am nächsten Morgen mit persönlicher Führung besichtigte, die mir der somalische Ticketverkäufer am Vasco da Gama Pillar organisiert hatte.

Als ich mit Sunday und seiner Freundin nun in dem Restaurant saß, erzählte er, dass er in Kanada und in China arbeitet und auch Chinesisch spricht. So hatte er ebenfalls im Matatu zwischen Mombasa und Malindi einen Chinesen angesprochen, der als Journalist arbeitete und nun auch in Malindi übernachten müsste. Und wenn man vom Teufel spricht: Just in dem Moment lief der besagte Chinese an der Restaurantpromenade entlang und wurde von Sunday gleich laut rufend auf Chinesisch zu uns an den Tisch eingeladen. Es folgte ein hochgradig spannendes, kontinentübergreifendes Tischgespräch 🙂

Hier gibt es weitere Impressionen von Sehenswürdigkeiten in und um Malindi herum.

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