Ereignisreiche letzte Praktikumswoche: Delegationsreise zur SIAM in Meknès und Abschieds- bzw. Wiederkommensfeier in Casa

Nun muss ich meine Blogchronologie etwas durcheinander bringen, denn wie mir gerade aufgefallen ist, hatte ich schon ein paar Fotos von meiner letzten Praktikumswoche hochgeladen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte!

Ja, in der letzten Woche bei der AHK war nämlich noch mächtig viel los. Wir hatten eine deutsche Delegationsreise aus dem Raum Bremen und Bremerhaven, sowie ein paar Südtiroler zu Gast. Bei den B2B-Gesprächen kam ich als Dolmetscherin zum Einsatz und konnte mir so unerwartet noch gut was verdienen. Und mit der Südtiroler Delegation ging es nach Meknès auf die größte Landwirtschaftsmesse Nordafrikas, die SIAM. Das war echt interessant! Dort waren dann alle möglichen landwirtschaftlichen Erzeugnisse (Lebensmittel, Arganölprodukte, etc.) und Maschinen, aber auch Tiere ausgestellt. So zum Beispiel Kamele und 1,5-Tonnen-Kühe, die einem einfach nur Leidtun konnten. Den König habe ich auf dem ersten Messetag nicht zu Gesicht bekommen, denn er schickte seinen Bruder als Stellvertreter. Diesen habe ich dafür dann aber gleich dreimal über die Messe spazieren sehen, hatte aber leider keinen Fotoapparat mit reinnehmen dürfen, das ging nämlich erst am zweiten Tag, an dem die Messe für Fachbesucher geöffnet wurde. In Meknès hatten wir neben dem Messebesuch noch eine Führung in einer Weinfabrik (Les Celliers de Meknès) mit anschließender Verkostung und extrem leckerem Buffet. In Deutschland bekommt man übrigens nur selten marokkanischen Wein, denn dieser wird nur wenig exportiert. In der Alkoholabteilung in einem marokkanischen Laden hingegen, findet man fast nur einheimischen Wein (und auch Bier) und wenige französische Sorten (bei Bier auch spanische Sorten). Die billigste Flasche Wein kostet etwa 4€ und wenn sich die Islamisten von der regierenden PJD-Partei durchsetzen, soll der Alkohol künftig noch teurer werden, wogegen allerdings schon die Touristenverbände Sturm laufen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Preise entwickeln… Lecker ist der marokkanische Wein allemal und auch das „Casablanca“-Bier ist echt gut.

Tja, und neben dem ganzen geschäftlichen Tohuwabohu standen auch noch diverse kulturelle Veranstaltungen (Jeudi Casaoui, Festival „Zankat“) unsere Abschieds-und-bald-Wiederkommen-Fete, sowie ein letztes Mal gemeinsames Couscous-Essen am Freitag an.

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