Familienbesuch

Endlich hält der Frühling Einzug in Rennes: Ich sitze gerade barfuß und ärmellos bei offenem Fenster in meinem Zimmer, höre das aktuelle chillige Album der Fanta 4 (danke Franzi!) und … schreibe meinen Blog, mit dem ich ja immer noch im Rückstand bin. Aber heute bin ich hoch motiviert ihn auf den aktuellen Stand zu bringen 🙂



Und dazu geht es mit meinem Besuchermarathon weiter: Eine Woche nach Ostern trafen meine Mutti und meine Schwester Franzi in Rennes ein. Damit sie das (politisch links-) aktive Rennes auch gleich einmal von seiner besten Seite erleben konnten, wurde der Bahnhofsausgang von einer Demoveranstaltung gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel blockiert. Wir nahmen so lieber die Metro, gelangten zum Hotel im Norden von Rennes und krönten den Abend natürlich mit einem Besuch in einer Crêperie 🙂

Am nächsten Tag gab ich bis zur Erschöpfung den Touristenführer in Rennes und während ich am nächsten Tag in der Uni war, besuchten meine Mutti und Franzi per Mietauto den Mont Saint Michel. Dienstag schloss ich mich ihnen an und wir unternahmen eine Tour zum Cap Fréhel, welches an der Küste im Nordwesten von Rennes liegt. Das diesige Wetter zauberte herrliche Lichteffekte auf dem grün-türkisen Wasser – der Grund, warum der Küstenabschnitt hier Côte d’Emeraude, Smaragdküste, heißt. Es war einfach herrlich! Besonders gefielen mir auch die zerklüfteten Felsen, die hier etwa 70 m in die Tiefe ragten.



Nach dem Cap fuhren wir weiter an der felsigen Küste entlang. Da Franzi unbedingt noch im Meer baden gehen wollte, machten wir auch noch an einem Sandstrand halt.

Mittagessen (Galettes und Crêpes, was sonst?) gingen wir in dem kleinen, sympathischen Städtchen Lamballe und fuhren nachmittags nach Dinan weiter.


Mittwoch waren die beiden wieder ohne mich unterwegs. Für abends hatte ich über die Uni Karten für ein deutsches Theaterstück (mit frz. Unter- und Übertiteln) im „Théâtre National de la Bretagne“ reservieren können. Es gehört wohl schon zur Tradition in Rennes, dass hier einmal jährlich ein deutsches Theatergastspiel gegeben wird. Wir sahen uns das sehr gelungene Stück „Hedda Gabler“ gespielt von der Schaubühne Berlin an.

Donnerstag dann wurde der Familienbesuch mit einer Fahrt nach Paris angerundet, wo wir meiner Mutti, die noch nie in Paris gewesen war, die Stadt zeigten. Ich traf mich in den Tagen noch mit Freia und Nina und nahm Sonntagmorgen den TGV zurück nach Rennes.





2 Gedanken zu “Familienbesuch

  1. Dank Deines Berichts habe ich Deine Mutti erblicken können. Ihr seid sogar im „Café des 2 moulins“ gewesen, so nah von meinem Zuhause! es tut mir leid, dass ich Euch nicht treffen konnte. Aber es ist bald vorbei mit dieser gesellschaftlichen Entziehungskur. Bald habe ich wieder Zeit, Leute zu treffen.
    Zaubertrick: wenn man das Bild mit Deiner Schwester und Deiner Mutter in der Crêperie anklickt, dann erscheinst Du mit Deiner crêpe à la tomate!
    lg

  2. Was du wieder entdeckst! Stimmt aber mit dem Foto 😉
    Das wäre ja echt toll, wenn du mich in Loctudy besuchen kommst!
    Bon courage pour ton travail et à bientot!

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