7. Station: Dijon – Stadt der hundert Türme

Freitag abend, 29. Februar: Und da war ich auch an der letzten Station meiner Reise angelangt, Dijon. Hier blieb ich bis Sonntag bei Charles, ein Student in einer Classe préparatoire, der Deutsch als erste Fremdsprache gelernt hatte. So kam es, dass wir die ganze Zeit zwischen Französisch und Deutsch hin- und hersprungen – sehr lustig 🙂

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Am Samstag zeigte er mir das Zentrum Dijons und wusste zu den meisten Gebäuden eine interessante Anekdote zu erzählen. Dijon erinnerte mich wieder stark an Rennes mit seinen Fachwerkhäusern und den kleinen Gassen mit zahlreichen Cafés und Restaurants. Ich bestieg am Nachmittag einen der vielen Stadttürme und hatte einen herrlichen Blick über die ganze Stadt. Jetzt konnte ich auch verstehen, warum man von der „Stadt der hundert Türme“ spricht – wirklich überall ragten vor allem Kirchtürme in den Himmel. Und ein paar buntgemusterte Dächer gab es zu meiner Freude auch wieder zu sehen.
Am Abend aßen wir zusammen mit ein paar Freunden in Charles Dachwohnung und gingen danach noch zu einem Freund von ihm. Nachts auf dem Nachhauseweg gabelte Charles dann einen alten, aber noch gut erhaltenen Ledersessel auf, den wohl jemand für den Sperrmüll auf die Straße gestellt hatte. Er und ein Freund zögerten nicht lange und schleppten das Teil bis zu Charles Wohnhaus und dann noch die 3 Etagen bis zur Dachwohnung hinauf. Hab lange nicht mehr so gelacht 🙂

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Den Sonntag nutzte ich um kostenlos ins Musée des Beaux Arts zu gehen und noch ein bisschen durch die Stadt zu schlendern. Am zeitigen Abend hieß es dann „Adieu Dijon!“ und ich nahm den TGV erst bis nach Paris, von dort aus nach Rennes. Voll von Eindrücken, aber echt k.o. kam ich schließlich gegen Mitternacht in Rennes an. Und Montag rief auch schon wieder die Uni … 😦

dijon16.jpg   dijon17.jpg Portugiesische Assoziation von Dijon
P.S.: Noch eine Anekdote zu Dijon: Den meisten wird die Stadt ja sicherlich für ihren Senf bekannt sein. Was aber auch noch aus dieser Stadt stammt, ist der Kir, ein Getränk, dass aus Kassiscrème und Weißwein zusammengemischt wird. Erfunden wurde dieses Getränk vom ehemaligen Bürgermeister Dijons namens Kir. Daher also die Getränkebezeichnung. Im Norden von Dijon gibt es sogar einen See Kir (Lac Kir), den der Bürgermeister künstlich anlegen ließ.

dijon14.jpg  Das „Wappentier“ der Bourgogne

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