Nantes

jules-verne.jpg   anne-de-bretagne.jpg Wie ihr ja im vorletzten Blog lesen konntet, habe ich meine freie Zeit von einer Woche nach den Klausuren noch genutzt um ein bisschen auf Reisen zu gehen. Mein Weg führte mich mit meiner ersten französischen Mitfahrgelegenheit nach Nantes, welches sich etwa 1 h südöstlich von Rennes befindet. Ich übernachtete bei Mylène vom Hospitality Club und sie zeigte mir am nächsten Morgen dann die Innenstadt. Obwohl sich Nantes, zumindest den politischen Grenzen nach, nicht mehr in der Bretagne befindet, sondern in der Region „Pays de la Loire“, wurde ich den ganzen Tag mit original bretonischem Wetter „verwöhnt“ – es regnete ununterbrochen Bindfäden und stürmte was das Zeug hielt :-S Nachmittags hatte ich dann ein Stadium erreicht, bei dem ein Fuß trocken, der andere komplett durchgeweicht war, und auch meine restlichen Klamotten fühlten sich zunehmend klamm an. Dummerweise waren am Dienstag auch fast alle Museen geschlossen, bis auf ein kleines Druckereimuseum, in das ich mich, ebenso wie in einige Läden und Kirchen, flüchtete.

nantes1.jpg   nantes2.jpg   musee-jules-verne.jpg   nantes4.jpg   schloss.jpg

Am nächsten Tag, natürlich nun mit sonnigem Wetter, konnte ich meine Museumstour starten. Zuerst besichtigte ich das Musée des Beaux Arts und anschließend das kleine, aber feine Jules Verne-Museum. Monsieur Verne nämlich stammt aus Nantes und hat hier den Großteil seines Lebens verbracht. Das Schloss des Herzogs der Bretagne musste ich natürlich auch noch erkunden und allein dessen Name zeigt schon, dass Nantes historisch und kulturell gesehen eigentlich noch zur Bretagne gehört. Bis 1941 war es auch dessen Hauptstadt gewesen, bevor es unter dem Vichy-Regime im 2. Weltkrieg von der Bretagne getrennt und Rennes zur neuen Hauptstadt wurde.

nantes3.jpg   tour-lu.jpg  Der Tour LU (Lieu Unique) – eine ehemalige Keksfabrik, heute ein Hammam und ein Kulturzentrum

Soviel zu meinem kleinen Geschichtsexkurs. In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag übernachtete ich noch bei einem anderen Mädchen vom Hospitality Club und nahm Donnerstag in aller Herrgottsfrühe den Bus nach Chateaubriant (nein, es gibt eine Verbindung mit dem Schriftsteller ChateaubrianD!). Dort gibt’s, wie der Name schon sagt, ein Schloss (Chateau) zu sehen. Nicht besonders spektakulär wie auch die ganze Stadt, aber auf jeden Fall sympathisch mit einigen kleinen Gassen, kleinen Läden, ein paar krummen Fachwerkhäusern und einer leckeren Creperie 😉
Am Abend ging es dann mit dem Bummelzug zurück nach Rennes.

cb2.jpg   cb1.jpg   cb3.jpg   autograb.jpg

chateau1.jpg   chateau2.jpg   chateau3.jpg


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s